WordPress – gut zu wissen :)

  • Theme- und Plugin-Editor im Backend disablen

    Aus Sicherheitsgründen oder um den Zugang zu Theme- und Plugin-Code zu blockieren kann mit folgender Zeile in der wp-config.php im WordPress Backend der Editor gesperrt werden:

    define ('DISALLOW_FILE_EDIT', true);

    Eingefügt wird die Zeile in der wp-config.php nach folgendem Kommentar:

    /* That’s all, stop editing! Happy publishing. */

    Änderungen von Dateien sind dann direkt auf dem Server. Manche Provider bieten einen direkten Zugriff auf Dateien oder mit FTP/SFTP-Programmen wie WinSCP oder Filezilla ist das Editieren und Bearbeiten der Dateien möglich.

  • Code-Schnipsel im eigenem Plugin statt functions.php

    Kleine Anpapssungen an der WordPress Installation werden oft in die functions.php vom Theme eingefügt. Das hat den großen Nachteil, dass nach einem Update des Themes die Änderungen erneut eingebaut werden müssen. Alternative ist ein ein Child-Theme, hier bleiben die Nachteile des Child-Themes. Deshalb verwende ich für Anpassungen ein eigenes Plugin:

    <?php
    /*
    Plugin Name: My Custom Functions
    Plugin URI: http://wordpress.org/plugins/my-custom-functions/
    Description: Individuelle Anpassungen
    Author: Ihr Name
    Version: 1.0.0
    Author URI: https://www.ihre-webseite.de/
    */

    Dieser Code wird in einer Datei zum Beispiel mit dem Namen my-custom-functions.php gespeichert und in den Plugin-Ordner der WordPress-Installation in ein neu erstelltes Directory mit Namen /my-custom-functions/ hochgeladen. Danach ist das Plugin im Backend verfügbar und kann aktivert werden. Da bisher kein Code in dem Plugin eingefügt ist, bewirkt es natürlich auch nichts.

    Ich deaktiviere zum Beispiel in meinem Custom-Functions-Plugin die WordPress Emojis:

    /**
    * Remove Emojis
    */
    function remove-emojis(){
      remove_action( 'wp_head', 'print_emoji_detection_script', 7 );
      remove_action( 'wp_print_styles', 'print_emoji_styles' );
      remove_action( 'admin_print_scripts', 'print_emoji_detection_script' );
      remove_action( 'admin_print_styles', 'print_emoji_styles' );
    }
    add_action( 'init', 'remove-emojis' );

    Der Code wird durch den WordPress-Hook init ausgeführt.

  • WordPress Probleme beim Mailsenden

    In einigen Plugins können Mails versendet werden. Falls es zu Problemen beim Senden kommt, testen Sie bitte zuerst, ob das Senden von Mails aus der WordPress-Seite grundsätzlich funktioniert (z.B. aus dem Kontaktformular).

    Oder mit dem Plugin WP Mail SMTP. Das Plugin WP Mail SMTP bietet eine Mail-Testfunktion.

    Wenn der EMail-Test mit WP Mail SMTP erfolgreich war, aus einem Plugin das Versenden aber Probleme macht, kann der Fehler durch Loggen gefunden werden. Folgender Code kann in die functions.php oder in ein eigenes Plugin mit Custom Functions eingefügt werden, um Fehlermeldungen zu erhalten:

    function mail_error_loggen( $wp_error ){
       $filename = ABSPATH . '/wp-content/mail.log';
       $handle = fopen($filename, 'a');
       fputs($handle, 'Mail Fehler: ' . $wp_error->get_error_message() .'\n');
       fclose($handle);
    }
    add_action('wp_mail_failed','mail_error_loggen', 10, 1);

    Weitere Informationen: https://developer.wordpress.org/reference/functions/wp_mail/

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